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it's all over now, baby blue

Nun ist diese Ära also zu Ende gegangen. Als Abschluss arbeitete ich nochmals 15 Stunden, was für 'ne grausam anstrengende Woche... Aber wir haben was zustande gebracht, wir haben etwas geleistet. Leider war danach nichts mit feiern, jedenfalls nicht mit dem Ex-Chef: Vor lauter Müdigkeit klappte dieser nämlich beinahe zusammen... Natürlich fand ich trotzdem einige Gspändli zum Festen und so nahmen die Ära und diese Stress-Woche ein würdiges Ende.

Was habe ich nicht alles durchgestanden in diesem Jahr mit meinem Chef. Von völliger Überlastung bis zu Bürotagen ohne Arbeit, von in der Beiz verchillten Nachmittagen bis zu Tagen ohne Zmittag, von Paris bis Zürich war alles drin. Es war aufreibend, ja, es war anstrengend und manchmal dachte ich auch daran, alles hinzuschmeissen. Aber ich lernte eine Menge übers Arbeiten, über die Menschen, über das Metier. Und ich hatte oftmals auch eine sehr gute Zeit mit ihm.

Jetzt geht was Neues los, was vollkommen anderes. Bin ja mal gespannt, was ich dann wieder zu berichten haben werde.

Nochmals Danke an euch alle, denen ich die Ohren mit Beschwerden über ihn vollgeklönt habe. Ihr wart mir echt eine Hilfe.
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...da waren's nur noch drei

Es geht halt doch schnell vorbei. Vor allem: heute kann ich wohl schon vor 20 Uhr fertig machen! Woohoo! :D

Und dann geht's ab ins Nachtleben. Heute auf dem Programm: vor- und nachschlafen. Falls mich meine reizende Mitarbeiterin diese Woche nicht noch aufn Bier überredet. Was selbstverständlich enorm unwahrscheinlich ist.

Die easiere Hälfte hab ich durch.
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four more

Nach vierzehneinhalb Stunden Arbeit konnte ich gestern Abend im Ausgang mit einigen Co-Gestressten auch die angenehmen Seiten des Assistentinnendaseins geniessen - bis ich allerdings runterkam vom Stressflash (Adrenalin ist echt 'ne geile Droge), dauerte es so seine Zeit. Meine Begleiter mussten also etwa eine Stunde lang die vom Zwischenbericht erleben, wie sie kaum einen vernünftigen Satz formulieren, geschweige denn darüber berichten konnte, was sie eigentlich den ganzen Arbeitstag über so macht... Naja. Wurde dann trotzdem noch ganz lustig.

Heute ist Chef-freies Arbeiten angesagt. Ist mal was anderes.

Noch vier. Und langsam werd ich auch etwas wehmütig.
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noch viereinhalb

Kürzer und kürzer die Zeit, die ich noch hier bin. Höher und höher die Belastung, unter der wir stehen. Verwirrter und verwirrter mein Sprachzentrum, das sich mit Anfragen in allen Idiomen herumschlagen muss. Grösser und grösser der Stress und es wird noch schlimmer werden.

Noch macht es Spass.
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Optimismen

Ein weiteres Mal sitze ich an einer geistig enorm anstrengenden Arbeit - ich falte Briefe, stecke sie in Couverts und klebe diese zu. Dabei kam mir die eine oder andere optimistische Textstelle in den Sinn, die ich mir hier nun als Aufmunterungsmahnmal aufschreibe. Ergänzungen sind willkommen.

Der plumpe Optimismus: "Everything's gonna be alright"
Der existenzialistische Optimismus: "Oh no, not I, I will survive"
Der bodenständige Optimismus: "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei."
Der selbstbewusste Optimismus: "Hey, baby, there ain’t no easy way out. Hey, I will stand my ground. And I won’t back down. No, I won't back down."
Der Optimismus, selbst wenn man am Boden liegt: "When you got nothing, you got nothing to lose."
und gleich noch einer von derselben Kategorie (und vom selben Musiker, notabene): "When you think that you've lost everything, you find out you can always lose a little more."

...und bevor das Ganze wieder zu B.D.-lastig wird, breche ich - schon etwas an- äh, aufgeheitert - lieber ab.
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die letzte Woche

Noch weniger als eine Woche, dann hab ich's durchgestanden. Sonntagabend. Ich stell schon mal den Champagner kühl.
Zuerst folgen jetzt allerdings noch sieben aufreibende Tage an der Seite meines Chefs. Die Devise: Durchbeissen, ruhig bleiben.
Es ist ja nicht mal mehr eine Woche...
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