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this weekend's songs

Der Melancho-MBW empfiehlt Timber Timbre: Demon Host (Die ersten vier Laute reichen mittlerweile schon, um mich zum Lachen zu bringen.)

Die vom Zwischenbericht hingegen pfeift und trällert bei "Feel-Good-Girlie-Pop-Shit" (Zitat MBW) mit: Kate Miller-Heidke: Politics in Space (selber scrollen und anklicken).

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Freudscher Verhörer

Dieses Lied werde ich nie wieder unvoreingenommen geniessen können, seit ich anstelle von "con gli occhi neri" die Worte "coglioni neri" verstanden habe.

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Flashback

Aus irgendeinem, mir unbekannten Grund hab ich gerade ein musikalisches Genf-Flashback. Da kam mir zum Beispiel der folgende Track in den Sinn, The Cure 2008, melancholisch wie eh und je, auch wenn der Song vergleichsweise fröhlich ist. (Ja, das geht.)

The Cure - The Only One

Dann der Typ, von dem ich mich immer fragte, ob er denn nun wirklich LCD Soundystem ist oder nicht. Er ist es nicht. Sein Name ist Calvin Harris und er hört sich wirklich verblüffend ähnlich an wie der New Yorker.

Calvin Harris - Merry Making

Natürlich lief auf dem Sender meiner Wahl auch ab und an französische Musik. Darunter das Quartett Tryo, von denen ich die Redewendung "...et puis voilà" lernte.

Tryo - toi et moi

Schön, das. Ebenfalls herzerweichend ist Raphaël. Der schnüselige junge Herr besingt Haiti, und wie er das tut. Aber hört selbst:

Raphaël - Adieu Haïti

Und ganz generell fehlt mir Couleur 3. Auch wenn sich der MBW genervt war, wenn sich die Moderatoren mit 200 km/h durch ihre Sendungen quatschten. Mir hat es viel gebracht, den Damen und Herren zuzuhören. Ganz zu schweigen von der guten Musik, die immer lief. Hier zum Beispiel die Repérages, quasi die Tipps der Woche.

Couleur 3 - Repérages

Oh Mann. War schon schön da.

(Und ich würde keinesfalls abstreiten, dass die Nostalgie gerade die Oberhand gewinnt.)

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Paris musicale

Während für manch anderen Paris in musikalischer Hinsicht eher an Chanson oder Oper erinnern mag, waren die vergangenen Tage zu Besuch bei K&L vor allem von sehr schräger Musik geprägt. Am ersten Abend begaben wir uns ins Cabaret Sauvage. Vorerst wähnten wir uns zwar in einem David-Lynch-Movie, da die Szenerie förmlich schrie "Passt auf, das ist eine Falle!" - Autobahn links, eine alte Lagerhalle rechts, weit und breit kein Mensch und schon gar kein Schild, das uns den Weg hätte weisen können. Wir überlebten es letztlich. Aber es dauerte ein Weilchen, bis wir das Cabaret fanden. Dort angelangt, führten wir uns Animal Collective zu Gemüte. K und ich waren etwas irritiert ob des verwirrenden Konzepts des Kollektivs (das da hiess: hektisches elektronisches Getüte kombiniert mit einer zuweilen klagenden, zuweilen schreienden Stimme), L hingegen war wahrhaft genervt und so verliessen wir die Lokation schon vor Ende des Gigs. (Nicht ohne, dass ich mir eine zehn-Euro-CD der Band gesichert hätte, 'türlich.)

Von den Strassenmusikanten im 18. Arrondissement soll an einer anderen Stelle noch die Rede sein, darum direkt zum Highlight: dem FNAC. Oh, mon dieu, was für eine Auswahl! Natürlich konnte ich nicht widerstehen und musste meinen Streifzug bei Mr. Dylan beginnen. Hehe. Die guten Alben habe ich zwar schon alle. Aber es gibt ja auch genügend schlechte, und so verliess ich den Laden mit zwei 80er-Jahre-Scheiben. Hm. Als Sammler hat man keine andere Wahl. Und Interview-CDs sollte ich wohl besser meiden, obwohl ein Exemplar im Regal gestanden hat, das mich sehr gereizt hätte: Dylan-Interviews aus den frühen 60er-Jahren... Aber damit darf ich gar nicht erst anfangen.

Und da "Knocked Out Loaded" und "Dylan and the Dead" nur je 7.17 Euro kosteten, durfte auch noch etwas Teureres geshoppt werden. Bloss was? Denn der FNAC ist wirklich enorm gut sortiert. Also? Band of Horses? Beirut? Melvins? Moriarty? Ich hörte schliesslich per Zufall in eine CD rein, da das Cover mir ins Auge sprang, und wurde sofort in eine seltsam, aber verführerisch klingende Welt entführt, die ich mir schliesslich auch für daheim sichern wollte. Erst an der Kasse fiel mir auf, dass ich die Band ja kannte. Múm stammen aus Island und machen schrägen Sound. (Gibt es auch Isländer, die normalen Sound machen?) Das Album "Go Go Smear the Poison Ivy" ist mir schon jetzt ans Herz gewachsen und ich empfehle [#].
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Bekehrung, Schwindel, gute News

Wie ich diese Band so lange ignorieren konnte, ist mir ein Rätsel. Faulheit wohl, gepaart mit einem Unwillen mich auf etwas komplexere Musik einzulassen. Nun aber beschert sie mir an einem einzigen Abend die Bekehrung, Schwindelgefühle und die Nachricht, dass sie bald ein neues Album herausgeben.

Radiohead: In Rainbows, erscheint am 10. Oktober 2007
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Pete im Briefkasten

Juhu, bald liegt Pete Doherty in meinem Briefkasten! (Naja, zumindest die neue Babyshambles-CD, obwohl das andere auch nicht erstaunen würde...)
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I'm not there, I'm gone...

Nachdem ich monatelang nach Infos über "I'm Not There" darben musste, nun endlich die Informationsflut: Der Film ist in Venedig uraufgeführt worden und was man darüber hört, lässt mein im Takt von "Like A Rolling Stone" pulsierendes Herz höher schlagen. Was soll ich sagen? Sechs Mal Dylan, und doch ist er es nie. Wie soll er es auch sein - "Dylan" (oder eben Non-Dylan) wird u.a. von Richard Gere, dem dunkelhäutigen Jungen Marcus Carl Franklin und von Cate Blanchett verkörpert. Es sei keine 0815-Biographie, sondern eine ganz neue Art, sich einem Künstler anzunähern. Die Welt online hat es erkannt: "Dylan ist so nicht zu fassen." Unmöglich, dieses chamäleontische Leben auf althergebrachte Weise darzustellen.

Ausserdem wird das Movie eine Herausforderung für mich, denn wiederum laut Welt online, überfordere der Film "jeden, der kein ausgewiesener Dylan-Crack ist". Das kann ja spannend werden.

Nicht zuletzt wurde für den Soundtrack des Films auch ein bisher unveröffentlichter Track des Meisters verwendet, "I'm Not There" heisst auch dieser und er stammt unhörbar aus der Zeit der "Basement Tapes".

Ab Januar soll "I'm Not There" in den Kinos laufen.

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Will! [diesen Herbst]

Ein kleiner Einblick in meine Traumwelt, eine Welt, in der ich alle Konzerte besuchen könnte, die ich will (und noch einige mehr, die ich hier aber nicht aufführe). Wer mag, darf mich gerne einladen oder auf die Gästeliste setzen... :)

Architecture in Helsinki, Rote Fabrik
-> erträgt man die live?

Art Brut, Boa
-> kenne ich noch zuwenig

Chewy, Schüür
-> als Vorband von Supernova schon geliebt

Coal, Schüür
-> müsste ich schon mal sehen

Cold War Kids, Abart
-> endlich! Ticket vom 15. Mai ist noch gültig

Jan Delay, Maaghalle
-> hach, Jan, das wär schön, aber in die Maaghalle mag ich nicht

Lird Van Goles, Boa/Bar59
-> unbedingt. Bin saugespannt, was die Jungs in den letzten zwei Jahren so gebastelt haben.

Marygold, Bar59
-> Bar59 öffnet. Und Marygold hätte ich schon lange sehen wollen.

Maxïmo Park, Rote Fabrik
-> wer kommt mit?

My Brightest Diamond, Hafenkneipe
-> ich mag die Hafenkneipe und interessiere mich für die Live-Performance der leicht hysterischen Sängerin

Nguru, Schüür
-> ein Muss (für mich). Das Cousindli ist auch dabei und wird serbische Lieder singen.

Shout Out Louds, ISC
-> Frauenausflug.

The Gossip, Abart
-> wer kommt mit?

The Wombats, Hafenkneipe
-> jaaa! Das wird die Band des Herbsts! The Wombats wurden früher von einem Bekannten von mir gemanagt und schon damals waren die Liverpooler wahnsinnig heisse Ware. Im November wird die Hafenkneipe aber schmelzen. Kann's kaum erwarten, ihre EP in den Händen zu halten.

Wir SInd Helden, Maaghalle
-> Menno, schon wieder diese doofe Halle?!
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when he paints his masterpiece

Meisterwerke aus dem Pinsel von Bob Dylan werden ab diesem Herbst in Chemnitz ausgestellt. Wenn Ex-Karl-Marx-Stadt doch bloss nicht so weit weg liegen würde...

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lange her

Ich weiss, das Video ging schon durch alle möglichen Blogs. Als ich es mir heute angeschaut habe, musste ich jedoch so laut loslachen, dass ich den Spass meiner werten Leserschaft nicht vorenthalten möchte. Hier ist er, Pete Doherty vor zehn Jahren, befragt von MTV, als er für "Be Here Now" ansteht. Brilliant!
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Next1-10/63