Vor lauter Freude ging der Firma, die für diese spontane Projektion verantworlich ist, der Sinn für Orthographie verloren. Vielleicht war aber auch nur der Alkoholpegel des "Grafikers" etwas erhöht. Wie auch immer:

Am Montag habe ich meine
Protestnote gegen die Art des Umspringens der SVP mit ihrer demokratisch gewählten Bundesrätin bei AllianceF hinterlassen. Mittlerweile hat sich die Zahl der unterzeichneten Leute mehr als verzehnfacht und momentan steigt die Zahl der Unterzeichner in einem Riesentempo an. (Versucht es selber und schaut, wie der Pegel steigt, wenn ihr die Seite aktualisiert.) Ein erfreulicher Anblick und ganz in meinem Sinne.
Die Fotos auf dem
Blog meiner virtuellen Nachbarn haben mich neidisch gemacht. Ich will wieder nach Berlin! Wer kommt mit?
Es scheint auf dieser Welt ganz göttliche Produkte zu geben, von denen Normalsterbliche nichts wissen. Es sei denn, sie fragen sich, wieso Kratzen eigentlich gegen Juckreiz hilft und googlen das Wort "kratzen". Neugierig könnte man da beim zweiten Eintrag werden: "Wir sind einer der führenden Hersteller von Kratzengarnituren in Europa." Und schon ist man eingetaucht in das herrlich absurd-unverständliche Universum der Kratzen. Ich kann immer noch nicht so recht sagen, was das ist, will es eigentlich auch gar nicht wissen.
Wusstet ihr, dass es so etwas wie Spinnkratzen und Baumwollkratzen gibt? Und dass letztere u.a. auf Trützschler Karden angewendet werden? Ich meine: Trützschler Karden! Hallo? Noch dazu gibt es von denen verschiedene Anwendungsbereiche, einer davon heisst Deckelstripsband.
Ich dachte, ich ersticke vor Lachen.
Sweeney Todd - ein Grund Vegetarier zu werden.
Trotzdem war der Film ein Vergnügen: In optischer Hinsicht sowieso (Burton ist einfach der Meister des Fantastisch-Realistischen), aber auch deshalb, weil der Bogen von der Komödie zum sophokleisch anmutenden Drama einleuchtend geschlagen wird und es weil es so herrlich absurd ist, wie die "boucherie" musicalmässig untermalt wird.
Der heimliche Star des Films ist übrigens
Sacha Baron Cohen als italienischer Barbier - einfach nur köstlich. Womit ich Herrn Cohen hiermit offiziell Absolution für Borat erteile.
"Weisst du, in meinem Verein bin ich der Einzige, der wirklich arbeitet. Alle anderen sind Lehrer", sagte ein Zugpassagier heute früh zu seinen zwei Kollegen, die ihm empathisch zustimmten.
Während die drei ach so hart schuftenden jungen Männer sich verkleiden, Bier saufen und in Luzern an die Fasnacht gehen können, steht mein Vater auch in den sogenannten "Ferien" um sechs Uhr früh auf und geht arbeiten.
Wie viel Englisch muss man können, um eine US-amerikanische Band zu interviewen? Bei heute offenbar nicht allzu viel. Denn wer, wie Nora Hesse, "cat" nur mit "Katze" zu übersetzen weiss (logisch, der Leo hat auch keine andere Übersetzung parat), hat zwar vielleicht mal in der Sek ein bisschen Inglisch gelernt, das aber ganz offensichtlich nie vertieft.
Der Satz "Die USA bestehen nur noch aus fetten Katzen, die goldene Gangsta-Ketten um den Hals tragen und so." wurde denn auch völlig sinnverdreht übersetzt. Während das Wort Katze in der deutschen Umgangssprache eher als Synonym für eine Frau verwendet wird, wird "cat" im US-amerikanischen Wortschatz nämlich ausschliesslich für Männer verwendet.
Wie wär's mit einem kleinen Englisch-Auffrischungskurs für Nora Hesse? Oder einer neuen Reporterin fürs heute?
Ob es Zufall ist, dass man vom Vögeligärtli in Luzern (seines Zeichens stadtbekannter Junkietreffpunkt) aus dieses Werbeplakat von Orell Füssli zu sehen bekommt?

So was Schräges hab ich echt noch selten gesehen: Ein junger Herr fährt Einrad auf einer relativ stark befahrenen Strasse und isst gleichzeitig einen Kebab...
Der sieht einfach so lustig aus, ich muss Herrn Ertl (seines Zeichens frischgebackener Nobelpreisträger) einfach bloggen.
