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Dummheit

"Weisst du, in meinem Verein bin ich der Einzige, der wirklich arbeitet. Alle anderen sind Lehrer", sagte ein Zugpassagier heute früh zu seinen zwei Kollegen, die ihm empathisch zustimmten.

Während die drei ach so hart schuftenden jungen Männer sich verkleiden, Bier saufen und in Luzern an die Fasnacht gehen können, steht mein Vater auch in den sogenannten "Ferien" um sechs Uhr früh auf und geht arbeiten.

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heute ist sprachlich von gestern

Wie viel Englisch muss man können, um eine US-amerikanische Band zu interviewen? Bei heute offenbar nicht allzu viel. Denn wer, wie Nora Hesse, "cat" nur mit "Katze" zu übersetzen weiss (logisch, der Leo hat auch keine andere Übersetzung parat), hat zwar vielleicht mal in der Sek ein bisschen Inglisch gelernt, das aber ganz offensichtlich nie vertieft.

Der Satz "Die USA bestehen nur noch aus fetten Katzen, die goldene Gangsta-Ketten um den Hals tragen und so." wurde denn auch völlig sinnverdreht übersetzt. Während das Wort Katze in der deutschen Umgangssprache eher als Synonym für eine Frau verwendet wird, wird "cat" im US-amerikanischen Wortschatz nämlich ausschliesslich für Männer verwendet.

Wie wär's mit einem kleinen Englisch-Auffrischungskurs für Nora Hesse? Oder einer neuen Reporterin fürs heute?

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Szenen einer Beziehung (Lachkrampf)

MBW rezitiert das Hesse-Gedicht "Seltsam, im Nebel zu wandern" und ich traue meinen Ohren nicht als er sagt: "Kein Schwein sieht den anderen". "Das andere", ist meine Antwort und noch während er mich ob des Einwurfs etwas verwirrt ansieht, erkenne ich die Tragweite meines Verhörers und lache mich krumm ob der in diesem Kontext durchaus plausiblen Verwechslung von Schweinen und Steinen.

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Hast du einen Schmerz?

Ja, hatte ich. Und wie es schmerzte, jedenfalls bis mich der Assistenzarzt unter eine gewärmte Decke packte und mir Blutdruck und Temperatur mass. Urplötzlich tat es nicht mehr so weh, und als die Ärztin meine Wirbelsäule abtastete, glücklicherweise gar nicht mehr. Nirgendwo. Naja, bis auf das kleine Knöchelchen ganz am Ende meines Rückgrats. Der Finger kam aber nicht zum Einsatz. Puh.

Jedenfalls konnte ich am folgenden Tag ganz gut zügeln (ich liess meine Hilfstruppe einfach umso mehr schleppen, merci, meine Lieben) und der Schmerz ist halb so schlimm. Ich kann ganz normal sitzen (kein Schwimmring nötig, aber danke für den Tipp), während das Gehen und vor allem die Beugung des Beckens etwas weh tun.

Tja, da steh ich nun und bin tatsächlich klüger als zuvor: Auf Treppen werde ich mich zukünftig etwas vorsichtiger verhalten.

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die aktuelle Schmerzsituation der Bloggerin verhindert leider das Setzen eines originellen Titels

Vielleicht der falsche Moment, um zu bloggen, aber anders kann ich mich momentan nicht ablenken. Ich warte auf meine Eltern, die zwecks Betreuung ihrer Tochter herfahren. Der Grund: Hast. Ungeschicklichkeit. Idiotie.

Der Pizzamann klingelt und nach einem langen Tag, den ich mit den Verpacken meines Hab und Guts in Zügelkisten verbracht habe, freue ich mich auf nichts mehr als auf dieses Gericht und ein Bier dazu. Ohne Schuhe anzuziehen hüpfe ich die Treppe hinab, verliere den Boden unter den Füssen, plumpse mit vollem Körpergewicht auf meinen Arsch und empfinde nichts als Schmerz. Normalerweise fluche ich lauthals, wenn ich mir den Fuss o.ä. anstosse, doch nun kann ich statt Sch***, F*** oder Verd*** zu sagen nur schreien. Ich raffe mich auf und muss fast erbrechen, nebenbei schwindet auch meine Sicht und ich höre nichts mehr. Der Pizzamann bringt mich in die Wohnung.

Nachdem ich zuerst auf dem frisch gesaugten Küchenboden liegend meine Eltern informiert habe, raffe ich mich erneut auf - diesmal keine Wahrnehmungsstörungen - und widme mich meinem Steissbein, denn das ist es, was mich neben dem grossen Schreck, den mir der Sturz eingejagt hat, nun am meisten beschäftigt. (Sprich: weh tut wie SAU.) Ich rufe zwecks Information und Ablenkung die Allwissende auf. Mir rinnen immer noch Tränen des Schocks und des Schmerzes übers Gesicht, aber ich kann ein hysterisches Lachen nicht unterdrücken, als ich folgenden Satz in der Wikipedia lese: "Die Behandlung durch einen Arzt erfolgt durch rektales Einführen des Zeigefingers."

Na, schönen Dank. Bleibt einem denn auch gar nichts erspart?
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zufälliger Zynismus oder zynischer Zufall?

Ob es Zufall ist, dass man vom Vögeligärtli in Luzern (seines Zeichens stadtbekannter Junkietreffpunkt) aus dieses Werbeplakat von Orell Füssli zu sehen bekommt?

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plötzlich TV!

Zattoo - läuft als Beta-Version auch unter Ubuntu und das sogar fast problemlos! Fett.
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460 Kilometer

Es sind kleine Dinge, wie etwa ein Telefonat, die einem schmerzhaft in Erinnerung rufen können, wie sehr einem etwas, oder jemand, fehlt.
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