bloggallerycontact

I want to ride my bicycle

Ich hab ein Velo! Einen Drahtesel, ein Fahrrad, eine Bicicletta! Fotos folgen, aber so viel schon im Voraus: Es ist schön und schwarz und man kann damit HERUMFAHREN!
Comments (3)  Permalink

wild hair day today

Mit der Frisur, die mein Haupthaar heute bildet, wenn man das Gestrüpp überhaupt so nennen kann, würde ich problemlos als Bandmitglied der Kooks durchgehen. Oder als junger Dylan.
Comments (0)  Permalink

Pete im Briefkasten

Juhu, bald liegt Pete Doherty in meinem Briefkasten! (Naja, zumindest die neue Babyshambles-CD, obwohl das andere auch nicht erstaunen würde...)
Comments (1)  Permalink

what else?

Kaum etwas läge mir ferner, der aufmerksame Zwischenbericht-Leser wird es schon bemerkt haben, als die SVP. Trotzdem muss ich unweigerlich lachen ob der Selbstironie von Felix Müri, der in George-Clooney-Manier Wahlkampf betreibt. Aber seht selbst:

Comments (3)  Permalink

Al-Qaida-Methoden, oder: Die beunruhigende Geschichte des Hotelgasts Frau H.

"Sind Sie eine moderne Hexe?", fragte Frau H., die eben eingecheckt hatte, meine 80jährige Oma, die ihren Ohren kaum traute und nach Luft schnappte. Auch ich, zum Zeitpunkt der Frage gut verborgen, aber in Hörweite, war einigermassen erstaunt über die dreiste Frage, konnte mir aber ein Schmunzeln nicht verkneifen. Der Wortwechsel, der folgte, war geprägt von Unverständnis von Seiten meiner Grossmutter und von weiteren mysteriösen Aussagen und Fragen von Frau H. Als sie die Gaststube endlich verliess, machten wir uns noch ein wenig lustig und meine Arbeitskollegin sorgte sich, weil sie der Frau überhaupt ein Zimmer gegeben hatte.

Kurz darauf begleitete ich Frau H. in eben dieses: Zimmer 20 liegt im obersten Stock und so half ich dem Gast mit ihrem Gepäck. Plötzlich blieb sie zurück - ausser Atem? Mitnichten. Frau H. holte schnell wieder auf und befand, während sie mir eine Holzmaske entgegenstreckte: "Das muss weg." Mein Gesicht muss wohl ein einziges Fragezeichen gewesen sein. "Es gibt Leute, die Humbug damit treiben." Ich nahm die Maske und versteckte sie.

Seltsame Vorkommnisse reihten sich an diesem Nachmittag aneinander. Frau H., die einen Tee bestellte, zwei Schlucke nippte, dann davon lief. Frau H., die durchs Dorf streifte. Frau H., die einem nie in die Augen sah.

Kurz nach Beginn der Abendschicht kam Frau H. ins Restaurant und wandte sich mit gesenktem Blick an den Chef, senkte auch ihre Stimme und flüsterte ihm zu: "Ich muss mit der Polizei sprechen." Er, vorbildlicher Gastgeber, holte das Telefonbuch heraus und suchte die entsprechende Nummer, während Frau H. sich schon wieder abwandte: "Ich muss schnell ins Zimmer..." Als die Verbindung zum Polizeiposten zustande kam, musste die Dame also zuerst noch aus ihrer Kammer geholt werden. Und dann folgte endlich der Dialog, welchen das gesamte Personal mit gespielter Unbeteiligtheit, aber gespitzen Ohren mitverfolgte.

"Grüezi, hier spricht Frau H. Ich habe Kenntnis davon, dass heute Nacht eine Morphium-Übergabe stattfindet. Die arbeiten mit Al-Qaida-Methoden, einer Verbindung aus Drogen und psychischer Beeinflussung. Ich muss hier weg, ich fühle mich nicht mehr sicher."

Eine Mischung aus Grauen und Gelächter blieb in meinem Hals stecken. Die Bemerkung bezüglich der Maske machte plötzlich Sinn: Eine perfekte Möglichkeit, um einem verwirrten Menschen noch mehr Angst einzujagen.

Frau H. bezahlte ihr Nachtessen und das Hotelzimmer mit der Bemerkung "Vielleicht komme ich ja heute Nacht schon wieder hier zurück". Noch selten habe ich eine Aussage mehr bezweifelt als diese. Als sie das Restaurant verliess, rief sie über ihre Schulter "Nehmen Sie keine Drogen!".

Wir mutmassten später noch darüber, was nun wohl mit Frau H. geschehen würde, ob sie irgendwo ab- oder eingeliefert würde, ob sie nach Hause gefahren oder einfach die Nacht bei der Polizei verbringen würde.

Am nächsten Morgen stand sie jedenfalls schon wieder auf der Matte, trank einen Cappuccino, ass ein Croissant, entschuldigte sich bei mir für das "Cabaret", das ihretwegen entstanden sei und gab ein grosszügiges Trinkgeld.

Und ich weiss nicht, was ich beunruhigender fände: Dass eine Frau, die offensichtlich sehr durcheinander ist, schon 12 Stunden später wieder unbeausichtigt auf freiem Fuss ist oder dass die Frau vielleicht gar nicht so verwirrt war, wie wir annahmen...
Comments (11)  Permalink

Begegnung im Sperrgebiet

Mit dem Freund meiner Mitbewohnerin habe ich bisher erst unbedeutenden Small-Talk sowie ein Streitgespräch geführt. Die nächste Stufe haben wir nun erklommen: Ich erwischte ihn im Bett.

Ganz so anrüchig, wie das klingt, ist die Geschichte leider natürlich nicht. Folgendes spielte sich heute ab.

Gegen Mittag wird der WG-Balkon endlich von der Sonne beschienen. Dies wollte ich auskosten und meinen Roman draussen auslesen. Der Weg zum Balkon führt allerdings durchs Zimmer meiner Mitbewohnerin, ein Faktum, dem ich heute keine grosse Bedeutung zumass, denn sie hatte das Haus schon früh verlassen. Die Tür war geschlossen und man kann sich denken was jetzt kommt: Ich klopfte gewohnheitsmässig und als keine Reaktion erfolgte, betrat ich den Raum. Notabene trug ich dabei nur ein Schlaftischört und meine schlabbrige Pyjamahose, die bei ungünstigem Winkel einen Teil meiner unteren Rückseite ungewollt enthüllt. In diesem Aufzug schlenderte ich also durchs Zimmer, riss die Vorhänge auf, sah, dass der Sonnenstand noch nicht meinen Wünschen entsprach, drehte mich um und sah: den frisch erwachten Freund im Bett.

Die policy, dass das Zimmer von Mitbewohnern eigentlich Sperrgebiet sein sollte, hätte sich also einmal mehr bewährt...
Comments (0)  Permalink

Schatten

Die zweite Nacht mit wenig Schlaf, diesmal verursacht durch die Shout Out Louds, erweitert die Ringe unter meinen Augen um eine weitere Schattierung. Der Konzentration ist das Schlafmanko auch nicht zuträglich und so dümple ich halt im Internet vor mich hin. Als ob ich nichts zu tun hätte...
Comments (0)  Permalink

Update

Die letztwöchige Grippe, von der nur noch ein sporadisches Hüsteln übrig geblieben ist, ging nahtlos ins neue Semester über und abgesehen davon, dass ich eigentlich immer noch dasselbe mache, wie während der Semesterferien, nämlich in der Bibliothek sitzen und lesen, besuche ich zwischendurch auch noch die eine oder andere Veranstaltung. Praktischerweise, aber auch unabsichtlich, alle nachmittags. Und wenn ich nicht gerade mal wieder eine meiner schlaflosen Nächte verbringe, so wie letzte Nacht wieder, dann bin ich eigentlich ziemlich munter.

Aber viel passieren tut eigentlich nicht.

Comments (0)  Permalink

without further comment

Was ich an mir nicht mag, ist meine obsessive Seite.
Comments (10)  Permalink

Daddy Z

Der erste Zwischenbericht-Leser wird Papa!

Noch vor wenigen Jahren torkelten wir auf der Suche nach unserem Hotel gemeinsam durch Barcelonas Strassen (Highlight: so tun als könne man Spanisch, vermeintlich Einheimische zum Spass in diesem Pseudoidiom nach "Aschisch? Mariuana?" fragen, merken, dass man mit Bündnern spricht und sie anschliessend als "Murmelifigger" bezeichnen), veranstalteten regelmässig ausufernde DVD-Nächte mit Pringles und Bier (Highlight: alle vier bis zu diesem Zeitpunkt erschienenen Star Wars Folgen in einer Nacht) und hielten uns mit mehr oder weniger lustigen Wortspielen gegenseitig vom Unterricht ab (Highlight: ein mehrere Wochen dauernder Contest, wer die lustigeren Namen erfinden kann, Sieger: die Gebrüder Mente - Ali und Argu).

Tempi passati, was Neues beginnt. Die vom Zwischenbericht gratuliert und freut sich mit!

Comments (6)  Permalink
Next1-10/13