Nach einer längeren Diskussion und einiger Googlerei habe ich eine Seite gefunden, die online Bimarus anbietet. Hier wird auch erklärt, dass die vom Tages-Anzeiger Bimaru genannten Rätsel unter Namen wie Marinespiel, Battleship und Seeschlacht bekannt sind.
120 Bimarus auf janko.at - das Rätseln kann beginnen!
"Mir ist einfach kalt, es ist nicht so, dass ich friere."
Ich mag die Dame in
diesem Youtube Clip sehr gerne, aber was sie tut, ist einfach zu schräg! (Sieht aber lustig aus.)
Ist es das Sommerloch oder liegt es an den unangenehmen Fragen, die ich stelle? In den letzten Wochen verschickte ich zahlreiche SMS und Mails, auf die niemals reagiert wurde. Das kann ja immer mal wieder vorkommen, doch jetzt häuft es sich. Und es sind nicht etwa nur private Nachrichten, die mir nicht beantwortet werden. Auch diverse "geschäftliche" Mails werden einfach ignoriert.
Ich verstehe, dass die Mailflut, die auch bei mir täglich ins Postfach strömt, nicht zum ausführlichen Beantworten jedes E-Mails animiert. Aber wenn konkrete Fragen gestellt werden, antwortet man doch. Alles andere ist unhöflich. Und wenn ich dann nochmals dasselbe schreiben und dann noch anrufen muss, um meine Information zu erhalten, komme ich mir auch saublöd vor.
So, Luft gemacht. Und danke an all die, welche meine Fragen, SMS und E-Mails immer mal wieder zur Kenntnis nehmen und beantworten.
[ universitär ]
by zwischenbericht
@ 22.08.2007 14:27 CEST
Oh my god, ich wurde gerade zum ersten Mal gegruschelt!
Das Traurige daran: Alles, was passiert, ist, dass man eine Mail kriegt, in der ganz nüchtern steht: "XY hat dich gegruschelt."
Und ich dachte immer, es würde Violinen erklingen und die Sonne würde sich ihren Weg durch die Wolken bahnen und alles würde ganz plötzlich wieder gut...
Die Ärzte hatten Recht. Bitte nicht nachfragen.
(Nein, es geht nicht um den MBW, der ist ein Sonnenschein!)
Ein kleiner Einblick in meine Traumwelt, eine Welt, in der ich alle Konzerte besuchen könnte, die ich will (und noch einige mehr, die ich hier aber nicht aufführe). Wer mag, darf mich gerne einladen oder auf die Gästeliste setzen... :)
Architecture in Helsinki, Rote Fabrik
-> erträgt man die live?
Art Brut, Boa
-> kenne ich noch zuwenig
Chewy, Schüür
-> als Vorband von Supernova schon geliebt
Coal, Schüür
-> müsste ich schon mal sehen
Cold War Kids, Abart
-> endlich! Ticket vom 15. Mai ist noch gültig
Jan Delay, Maaghalle
-> hach, Jan, das wär schön, aber in die Maaghalle mag ich nicht
Lird Van Goles, Boa/Bar59
-> unbedingt. Bin saugespannt, was die Jungs in den letzten zwei Jahren so gebastelt haben.
Marygold, Bar59
-> Bar59 öffnet. Und Marygold hätte ich schon lange sehen wollen.
Maxïmo Park, Rote Fabrik
-> wer kommt mit?
My Brightest Diamond, Hafenkneipe
-> ich mag die Hafenkneipe und interessiere mich für die Live-Performance der leicht hysterischen Sängerin
Nguru, Schüür
-> ein Muss (für mich). Das Cousindli ist auch dabei und wird serbische Lieder singen.
Shout Out Louds, ISC
-> Frauenausflug.
The Gossip, Abart
-> wer kommt mit?
The Wombats, Hafenkneipe
-> jaaa! Das wird die Band des Herbsts! The Wombats wurden früher von einem Bekannten von mir gemanagt und schon damals waren die Liverpooler wahnsinnig heisse Ware. Im November wird die Hafenkneipe aber schmelzen. Kann's kaum erwarten, ihre EP in den Händen zu halten.
Wir SInd Helden, Maaghalle
-> Menno, schon wieder diese doofe Halle?!
[ universitär ]
by zwischenbericht
@ 20.08.2007 11:31 CEST
So ein Mist. Ich wollte soeben dort anknüpfen, wo ich meine Arbeit verlassen habe. Das Problem: Ich erinnere mich nicht mehr daran, wie ich argumentieren wollte... Den ganzen Morgen habe ich damit verbracht, meine Argumentation zu rekonstruieren, aber nichts will mir mehr logisch scheinen. So ein Mist.
[ Kolumnen ]
by zwischenbericht
@ 16.08.2007 13:22 CEST
Die Sonne hatte gebrannt und die ungewohnte körperliche Aktivität hatte das Ihrige dazu beigetragen, dass K. und ich verschwitzt, aber glücklich nach einer nur zweistündigen Wanderung in einem Urner Kaff ankamen. Zur Vollendung des gemütlichen Tags in den Bergen fehlte eigentlich nur noch eines: der Sprung in die erfrischende Umarmung des Urner Sees. Leider sah es ganz so aus, als ob K. und ich den Bus verpassen würden. Die Kraft, zu rennen, fehlte zu diesem Zeitpunkt und so streckte ich verzweifelt bei jedem vorüberfahrenden Auto den Daumen raus.
Lange Zeit schien sich keiner der Automobilisten erbarmen zu wollen. (Ich würde, ehrlich gesagt, auch keine potentiell schweisselnden Wanderer einladen...) Doch der Zuger Mercedes hielt an. Erstaunlicherweise, denn ein Blick ins Innere des Schlittens offenbarte, dass eigentlich nur noch Platz für eine Person war. Trotzdem liess ein Insasse im Fond des Wagens das Fenster herunter und rief uns lässig zu:
- "Hallo Ladies! Wo müsst ihr denn hin?"
- "Ins Kaff runter... Habt ihr Platz?"
- "Na klar, steigt ein!"
Dankbar erklommen wir den Rücksitz und quetschten uns zwischen zwei Enddreissiger. Neben K. sass Simon, der mit Secondo-Akzent nicht viel Substantielles zur Diskussion beitrug. Mein Nachbar war der Wortführer, ein kleiner, glatzköpfiger Mann, dem schon nach wenigen Sätzen sein gesellschaftlicher Status anzumerken war: neureich, lässig, selbstüberzeugt. Gefahren wurde der Mercedes von Jack, einem Mann von wenigen Worten und stahlblauen, kalten Augen. Auf dem Beifahrersitz sass vermutlich Jacks Gschpuusi, die nur einen einzigen Satz von sich gab, nämlich: "Wos mochsch du?" Der ostslawische Akzent war unüberhörbar.
Der obligate Small Talk, der primär vom kleinen Glatzkopf bestritten wurde, offenbarte Erstaunliches. Nicht nur waren wir in ein neureiches High-Society-Grüppchen geraten - das andauernde Gerede von "MEIN Schiff", "MEIN Seeanstoss" und "MEINE russischen Kunden" sowie die Ledersitze sprachen Bände. Die vier schienen auch auf einer ganz seltsamen Mission zu sein. "Wir haben eine Brotmaschine und Kleider von einer Alp herunter getragen und sie jemandem übergeben. Der ist jetzt bereits auf dem Weg ins Graubünden." Hat man jemals eine seltsamere Erklärung für einen Wanderausflug gehört? Als dann auch noch die Erklärung für den Transfer folgte, wurde mein Mund trocken: "Der Senn ist ein Bekannter von mir, er musste vor jemandem flüchten, der ihn umbringen wollte."
Wo waren wir da bloss hineingeraten?
Den Rest der Fahrt über taten wir alles, um heikle Themen zu vermeiden. Für den letzten Teil steuerte Jack den Mercedes auf die Autobahn und ich dachte mir bloss, was, wenn wir jetzt mit 120 einen Unfall bauen? Unangeschnallt, zu Viert auf dem Rücksitz? Als uns Simon auch noch zu sich nach Hause - SEIN Seeanstoss - zum Baden einladen und unsere höfliche Absage nicht akzeptieren wollte, griff K. zu einer Notlüge. Die Stimmung im Auto wurde immer unerträglicher. Konnte es sein, dass ich nach Jahren erfolgreichen und ungefährlichen Autostöpplens nun für meinen Leichtsinn bestraft wurde? Wer waren diese Leute? Wie passten der kalte Jack, der joviale Glatzköpfige, die stumme Russin und der doofe Simon zusammen? Irritierte mich einfach ihre mondäne Art oder stimmte mit ihnen auch sonst etwas nicht?
Die Aktion nahm jedoch ein gutes Ende, und natürlich liessen wir uns bis zum Badeplatz chauffieren - wenn schon, denn schon - und verliessen dort erleichtert das Auto. Kaum waren die Zuger ausser Sichtweite, begann das Geläster (und Stoff dafür hatten wir reichlich).
Und das Fazit? Darf sich jetzt jeder selber aussuchen:
[ ] Autostöpplen macht Spass!
[ ] Autostöpplen kann saumässig ins Auge gehen.
[ ] Ich will Jacks Handynummer.
[ ] Es gibt schon seltsame Leute.
[ ] Der Urner See ist der schönste See der Welt.
[ ] Die vom Zwischenbericht ist ein leichtsinniges Huhn und der Muskelkater geschieht ihr ganz recht.