[ universitär ]
by zwischenbericht
@ 31.05.2007 09:37 CEST
Wenn der MBW mit den Worten: "Nei! Nei! S'isch füf vor Achti! Scheisse!" geweckt wird, steht fest: Die vom Zwischenbericht hat verschlafen. Nicht, dass das selten vorkommen würde, doch am Tag eines Referats sollte das nicht passieren.
So musste der Morgen also auf Fast Forward begonnen werden: Haare waschen, Zähne putzen, schnell alles in die Tasche werfen, Schlüssel, Tür, rennen, Bus, schwitzen, Uni, Treppen hoch, Luft holen, Folien ausdrucken, es klingelt, Folien kopieren, ins Zimmer stürmen, nur wenige Minuten zu spät.
Und das Referat in der zweiten Stunde.
[ Calcissimo ]
by zwischenbericht
@ 29.05.2007 09:53 CEST
Ich fühlte und fühle mich nach dem gestrigen Match völlig gerädert. Aber nicht etwa aufgrund des Konsums gewisser rauscherzeugender Getränke, nein, das Bier war eh alkoholfrei und kühle Getränke konsumieren mochte ich bei dieser Kälte erst recht nicht. (Kleine Bemerkung am Rande: Ich bezweifle, dass ich letzten Winter jemals so fror, wie gestern im Wankdorf Stade de Suisse.)
Der Cupfinal-Kater ist anderer Art: Zwei blaue Bomben wurden zum Spielbeginn direkt neben mir gezündet, färbten meine Nasenlöcher und sorgten im Nachhinein für diverse unangenehme Symptome im angesprochenen Bereich (sprich: um den Zinken herum). Kann es sein, dass man auf Rauchpetarden allergisch ist?
Aber schön: Mal wieder Fussball live. Wenngleich der Match nicht wirklich unterhaltsam war. Da studierte ich doch lieber die Schlachtgesänge und das generelle Verhalten von Fussballfans. Bin ja schliesslich Soziologiestudentin.
[ Post-It ]
by zwischenbericht
@ 24.05.2007 20:38 CEST
[ Calcissimo ]
by zwischenbericht
@ 23.05.2007 21:09 CEST
Noch etwas mehr als ein Jahr dauert's nun noch bis zur EM - diese Woche aktualisiert das Fussball-Fieber mal wieder. Heute (jetzt) der Champions League Final, morgen die letzte Runde der Nati A und am Montag fahr ich nach Bern an den Cupfinal.
Schön, wieder mal ein paar Bälle rollen zu sehen.
Ich konkurrenziere meine Ex-Mitbewohner: Mr. Messie zieht aus und per 1.8. suche auch ich eine/n neue/n annehmbare/n Mitbewohner/in.
Mit Betonung auf den Schrägstrichen: Es darf ein Mann oder auch eine Frau sein.
Das scheint in meinen Inseraten aber nicht so recht durchzukommen: Bis jetzt haben sich nur Jungs gemeldet. Wobei: Jungs? Einer war mindestens 40...
Das Partnerbörse-Syndrom?
Per 1. Juni zu vergeben: Ein WG-Zimmer an toller Lage mit
diesen zwei charmanten Herren als Mitbewohnern.
Es läuft so: Die Journalistin (GB), der Fotograf (D) und die vom Zwischenbericht (CH) arbeiten im selben Büro. Sie und er kriegen sich des Öfteren in die Haare, ich halte mich vornehm raus.
Dann also die folgende Szene:
Die Journalistin > erzürnt, betritt den Raum, beklagt sich ausschweifend über den Fotografen. (Tenor: Der Mann ist unfähig.)
Die vom Zwischenbericht > nickt, arbeitet weiter.
Der Fotograf > betritt den Raum.
Die vom Zwischenbericht > sagt hallo, arbeitet weiter.
Alle > arbeiten still vor sich hin.
Die Journalistin > verlässt den Raum.
Der Fotograf > erhebt die Stimme und zieht ausschweifend über die Journalistin her. (Tenor: Die Frau ist eine hysterische Zicke.)
Die vom Zwischenbericht > nickt, arbeitet weiter.
Die Journalistin > kehrt zurück.
Einige Zeit > vergeht.
Die Journalistin > hat fertig gearbeitet und verabschiedet sich.
Und an diesem Punkt des Schauspiels zeigt sich die Oberflächlichkeit der Medienwelt (oder der Welt ganz allgemein?).
Die zwei Streithähne, die eine Woche lang einander bloss anmotzten und wenige Minuten zuvor jeder für sich mir gegenüber den anderen verwünscht haben > Tschüss! Ciao! Alles Gute! Hat mich sehr gefreut, dich zu treffen! Gute Arbeit! Hope to see you again! Blabla, Küsschenküsschen...
Die vom Zwischenbericht > wundert sich und arbeitet weiter.
Wohnungstür abschliessen und Schlüssel stecken lassen. Um vier Uhr morgens von Mr. Messie mit einem zögerlichen Klingeln geweckt werden. Trotzdem saumässig erschrecken und meinen, es sei ein Brand ausgebrochen.
Anschliessend kaum mehr einschlafen können.
Auf eine Geschäftsbekannte, die ihr Handy am Ohr hat, zugehen, eigentlich nur freundlich lächeln und zunicken und dann vorbeigehen wollen, ihr aber auf ihr als etwas übertrieben aufgefasstes "Hoi! Wi gohts dier?" doch eine nette Antwort geben wollen, dann merken, dass der Satz vielleicht doch nicht an mich gerichtet war, auch bei "Wart rasch ä Momänt..." nicht wissen, wen sie anspricht, freundlich lächelnd weiter gehen wollen, von ihr aber aufgehalten werden, da sie sich nun plötzlich zu mir hinbeugt und mir Küsschen, Küsschen, Küsschen auf die Wangen drückt, schon denken "Jetzt kommt dann der Smalltalk...", dann aber wieder enttäuscht werden, da sie sich wieder dem Handy zuwendet.
24 Stunden später noch immer nicht ganz sicher sein, wie es denn nun gemeint war...
Man nehme
die guten Vorsätze vom 10. April und vergleiche sie mit der Situation knapp einen Monat später.
- Prüfung: bestanden.
- Einkäufe: getätigt (Stereoanlage, nicht funktionierende Harddisk, Jacke, Blazer, Hose, T-Shirts, Sommerkleider...)
- Grossputz: erledigt.
- Kaffee: getrunken, in mehrfacher Begleitung.
- Ausgang: jawoll.
- Uni-Konzentration: ins schier Unermessliche gestiegen.
- Seminararbeit: nächste Frage, bitte...
- Bekannte: teilweise angerufen.
- Unibibliothek: noch immer mein Epizentrum, aber schliesslich geht das ja Hand in Hand mit mehr Unikonzentration.
- See: nicht ganz einfach bei diesem Wetter.
- Sonne: genossen, solange sie noch da war.
- MBW: :)
- Zeitung: den Inlandteil schaffe ich immer.
- Sport: vielleicht übernächste Woche.
- Theorien europäischer Integration: Geht es da nicht irgendwie um Ausländer und Migration...?