Ergebnisse einer zweiwöchigen Blog-Absenz
- Offenbar scheint es legal zu sein, ein Lokal um 19.30 zu schliessen, die Mitarbeitenden eine halbe Stunde aufräumen und putzen zu lassen, sie aber nur bis 19.45 zu bezahlen, obwohl es unmöglich ist, alles in einer Viertelstunde hinzukriegen, selbst zu dritt nicht (und meist ist man nur zu zweit, während die Cheffe de Service rauchend am Tisch sitzt).
- Andere Arbeitgeber haben Ende Februar immer noch keinen Lohnausweis geschickt.
- Milano ist spannend, aber seine Luft ist echt ätzend.
- Die Boa ist wieder da! Mit klasse Konzerten wie Hot Club de Paris, die aber trotzdem nur von 30 Wagemutigen besucht werden - Fasnacht sei Dank. Fazit: Ein skurriler Abend mit viel Alkohol und einem angeregten Gespräch mit der Band.
- Arbeiten ist unangenehm, aber anschliessend zu Hause auszurechnen, dass man an einem Nachmittag 50 Franken Trinkgeld gemacht hat, das macht Spass.
- Wenn die Abschlussprüfung nur noch sechs Wochen entfernt ist und man weder ein fixes Thema, noch Zeit um eines zu fixieren hat, dann macht das einen langsam etwas nervös.
- Eine tolle CD muss noch kein musikalisches Können der darauf musizierenden Band bedeuten (siehe "Death By Sexy" von Eagles of Death Metal und das dazu gehörige Konzert am 15. Februar im Rohstofflager).
- Auch ein Abend mit der Clique des Geliebten kann entspannend sein und man kann sich dabei sogar amüsieren!
- Worum es bei der Einheitskasse geht, ist mir immer noch nicht ganz klar geworden.
- Jared Leto mag cute aussehen. Musik machen kann er aber nicht.
- Das Certificate of Advanced English mit einem "A" abzuschliessen, ist sehr befriedigend (vor allem, wenn man es sich als ausdrückliches Ziel gesetzt hat und sich acht Monate lang durch einen Kurs gequält hat).
Multilemma
Was ist zu tun, wenn man neben einem neuen Job, der zwar lukrativ, aber wenig glamourös und zudem sehr anstrengend ist, noch diverse freiwillige, aber spannende Engagements hat und man zudem in der engeren Auswahl für einen Übersetzungsjob ist, der zwar wenig Geld bringt, der aber als Referenz eine gute Falle machen würde?
Schlafwandeln II
Endlich war ich wieder eingeschlafen, nachdem mich um 4.30 heute Morgen das durch den Beginn der Fasnacht bedingte erhöhte Verkehrsaufkommen geweckt hatte. Lange Ruhe war mir jedoch nicht vergönnt - Punkt 5.30 ging meine Zimmertür auf und das Licht an. Im Türrahmen erkannte ich: den Mitbewohner. Dieser hatte (schlaf- oder sonst irgendwie trunken) offensichtlich sein altes Zimmer aufgesucht... Ich sagte geistesgegenwärtig "Hallo?", worauf er sich ausladend entschuldigte, das Licht löschte, die Tür schloss und mich und meinen zu Tode erschrockenen MBW hellwach zurückliess.
Die Folge: Wir gönnten uns heute ein etwas längeres Ausschlafen.
Nachbarn (neu)
Von unten werden übrigens auch Gespräche besonders gut transferiert und ja, das Schnarchen nicht zu vergessen: Im Umkreis meines Zimmers sägt jemand so laut, dass ich es sogar höre, wenn ich mein Einschlaf-Hörbuch auf den Ohren habe.
Aber easy: Schlimmer als Pumps-Getrippel, Flötengeblase und Klaviergeklimper ist diese Geräuschkulisse sicher nicht.