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die tägliche Dosis Punk

Die Fratellis habe ich zwar verpasst :-( doch ich kam über Umwege und dank meiner renitenten Nachbarn (die von oben) doch noch zu meiner täglichen Dosis Punk.

Ich lag schon im Bett, eigentlich schlafbereit - da fing irgendjemand an Klavier zu spielen (neben der Blockflöte verfügt die nette Familie nämlich auch noch über ein neues, lautes Keyboard). Der Roman, den ich heute ausgelesen habe, und der Gedanke an das verpasste Konzert müssen mich angestachelt haben: Ich entschied mich für eine neue Methode.

Folgendermassen: Meine kaputte Stereoanlage angeschmissen, 3fach gesucht und - oh glückliche Fügung, oh dank dir, Fortuna - "When Dogs Make Love" gefunden. Perfekter Neopunksound für die späte Stunde. Mal ordentlich aufgedreht und genossen. Noch 'n bisschen lauter und es ist wahr: Punkrock fägt halt schon - je lauter desto mehr. Noch dazu war's 'ne Live-Aufnahme. Lecker.

Resultat: Ruhige Nachbarn und ein Adrenalinspiegel, der mich noch ein Weilchen wach halten wird. Vielleicht spiel ich ja noch ein bisschen mit MBWs E-Gitarre, wer weiss?

PS: In der Tat, etwas unreif ist mein Verhalten ja schon. Mea culpa. Doch ich werde büssen und im neuen Job im schicken Café dafür umso zuckersüsser lächeln. Seriously.
Comments (1)  Permalink

comments

ps-m. Berater @ 22.01.2007 09:55 CEST
Wie wäre es mit Posaunenunterricht? Was die Mauern von Jericho gebodigt hat, könnte auch bei den Nachbarn wirken. (Oder lass den Unterricht einfach weg, kauf Dir eine Posaune und jam fröhlich drauflos).

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