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Nachtwandeln?

Folgende Geschichte will ich meiner Leserschaft nicht vorenthalten.

V. und M. leben zusammen in einer Frauen-WG. Eines Morgens wacht V. auf, weil sie Geräusche in der Wohnung hört. Zuerst glaubt sie, dass diese von ihrer Mitbewohnerin verursacht werden. Stutzig wird sie, als sie auf die Uhr schaut: Halb vier Uhr morgens. Als sich dann noch Männerstimmen zu den Geräuschen mischen, springt sie natürlich sofort aus dem Bett und rennt in M.s Zimmer. Diese ist wach und ziemlich aufgeschreckt, denn auf ihrem Bett sitzt: Der Nachbar aus der Wohnung unter der Frauen-WG! Dieser war - stockbetrunken - in die falsche Wohnung gegangen, hatte dort seelenruhig das Klo benutzt, die Zähne geputzt und hatte sich anschliessend in "sein" Zimmer begeben, um sich zu Bett zu legen - ohne etwas zu bemerken.

Und heute tut er so, als würde er sich nicht mehr erinnern...

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24 zerhackt

Werbeunterbrechungen an sich sind schon schlimm genug, aber wenn sie mir mein 24 zerschneiden, dann gehen sie mir erst richtig auf die Nerven. Und die erste kam heute tatsächlich schon bei 19:12:37, also nach etwa einer Viertelstunde. Ah.
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Polka-Ska mit Carl und Pete

Ich stehe mit The Libertines auf der Bühne und sie spielen Polka-Ska. Carl Barât macht sich ständig über Pete Doherty lustig, bis ich so laut lachen muss, dass ich davon aufwache.

Ein seltsamer Traum...
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Formulierung des Tages

Frau Brüllen über ihre Kochkünste: "die Küche sieht danach auch nicht aus wie nach einer Demokratisierung durch GW Bush". Schön ausgedrückt!
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Zügel-Impressionen



Eyecatcher in der neuen Wohnung: der beleuchtete Globus des neuen Mitbewohners.




Der Dylan-Schrein.




...und natürlich läuft zum Einrichten Dylan.




Notiz an mich selber: Vorsicht mit den Linsen!
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Will!

The Rifles im Abart, Kasabian im Rohstofflager, Guillemots im Abart, Hot Club de Paris in der Boa, Jet in Winti, Bloc Party in Lausanne, Marygold im Treibhaus, Stress egal wo, und am liebsten eigentlich möglichst viel gute Musik live und laut!
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noch 500 Mal schlafen...

...bis zur Fussball-EM 2008!
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die tägliche Dosis Punk

Die Fratellis habe ich zwar verpasst :-( doch ich kam über Umwege und dank meiner renitenten Nachbarn (die von oben) doch noch zu meiner täglichen Dosis Punk.

Ich lag schon im Bett, eigentlich schlafbereit - da fing irgendjemand an Klavier zu spielen (neben der Blockflöte verfügt die nette Familie nämlich auch noch über ein neues, lautes Keyboard). Der Roman, den ich heute ausgelesen habe, und der Gedanke an das verpasste Konzert müssen mich angestachelt haben: Ich entschied mich für eine neue Methode.

Folgendermassen: Meine kaputte Stereoanlage angeschmissen, 3fach gesucht und - oh glückliche Fügung, oh dank dir, Fortuna - "When Dogs Make Love" gefunden. Perfekter Neopunksound für die späte Stunde. Mal ordentlich aufgedreht und genossen. Noch 'n bisschen lauter und es ist wahr: Punkrock fägt halt schon - je lauter desto mehr. Noch dazu war's 'ne Live-Aufnahme. Lecker.

Resultat: Ruhige Nachbarn und ein Adrenalinspiegel, der mich noch ein Weilchen wach halten wird. Vielleicht spiel ich ja noch ein bisschen mit MBWs E-Gitarre, wer weiss?

PS: In der Tat, etwas unreif ist mein Verhalten ja schon. Mea culpa. Doch ich werde büssen und im neuen Job im schicken Café dafür umso zuckersüsser lächeln. Seriously.
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Motzknochen

Schon lustig, dass gerade der Typ mich am dümmsten und vorwurfsvollsten anglotzt, als ich versehentlich in der halben Bibliothek das Licht ausmache, dem sich alle fünf Minuten der Erhalt eines SMS mit einem lautstarken Nokia-"bipipp-bipipp" ankündigt.

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L'ombelico del mondo?

Weltwoches Kuhn liebt Navel, das habe ich mit eigenen Augen gelesen, aber das huldigende NME-Zitat (siehe unten) mit dem die allseits gehypten Basler Newcomer sich selber schmücken, soll laut NLZ gefaked sein. Redaktor Hangartner vermutet, dass die Band sich in einem Forum selber in alle Höhen gelobt habe und den Satz nun einfach weiterverwenden. Wär ganz schön clever, aber auch ziemlich frech.

Ob der Hype berechtigt ist, kann ich leider nicht sagen, da ich in einem Anfall von Sonntagabendschilligkeit die Lust auf laute Musik verlor und mir das Konzert in der Schüür entgehen liess.

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