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akustische Luftverschmutzung

Sobald der Bohrer, der den ganzen Nachmittag schon mein Denken blockiert hatte, endlich seinen Geist aufgab, begannen die Kleinkinder aus dem vierten Stock zu kreischen, hysterisch zu lachen und rumzurennen. Das würde nun etwa zwei Stunden so weiter gehen, unterbrochen nur durch punktuelle Schimpftiraden eines Elternteils und allfälliges lautes Heulen von Seiten der Kleinen. Kaum dass die Gören endlich im Bett liegen würden, würde die Mutter ihre Rundgänge mit den Stöckelschuhen beginnen, wozu sie zumeist noch Céline Dion oder Reggaeton laufen lässt, um das Gesamtbild abzurunden.

Dieses Haus treibt mich noch in den Wahnsinn mit seinem Unmass an akustischer Luftverschmutzung und seinen rücksichtslosen Bewohnern. Nicht mal Oropax helfen hier noch weiter. Aber kein Problem - ich muss ja nur noch gut 60 Seiten Text lesen bis morgen früh...
Comments (2)  Permalink

comments

Anna @ 24.11.2006 14:19 CEST
Meine Liebe, komm das nächste Mal doch in die Biblio! Ab und zu verliert hier vielleicht mal ein Erstsemestriger die Nerven, wenn der Text, den er am Montag im Proseminar vorstellen muss, auf mysteriöse Art und Weise aus dem Semesterapparat verschwunden ist, aber sonst ist es wirklich schön ruhig. Ausserdem hat es so gut wie immer nette Leute zum Pausemachen ;-)
MBW in China @ 25.11.2006 08:33 CEST
Ich würde mal sagen, du musst mal nach China reisen. Dann wirst du bei der Rückkehr den Lärm in der Schweiz als himmlische Ruhe empfinden. :-)

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