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die zwei mit demselben Namen

Ein ganz normales Geschichtsseminar plätschert vor sich hin. Eine Diskussion kommt nicht zustande, was an der Motivation der Studentenschaft, an der (Un-)Brisanz des Themas oder einfach daran liegen könnte, dass gewisse Teilnehmende die Veranstaltung bloss belegen, weil sie im Modul "Geschichte" noch Punkte brauchen. Man kann währenddessen ja auch das 20Minuten lesen.

Eine unfundierte Meinung wird geäussert, ein unreflektiertes Statement wird gemacht und man denkt sich schon, ich bin ja auch nicht besser, und, wie traurig, dass wir einfach nicht mehr hinkriegen, da streckt einer der zwei mit demselben Namen, nennen wir sie mal Severin, auf. Erleichtert ruft der Dozent den Severin auf, wissend, der Severin, der bringt eine pointierte Aussage, theoretisch untermauert und mit Überzeugung vorgetragen, garniert mit mindestens einem Detail, das kein anderer im Raum gewusst hätte.

Severins! Ihr seid die Hoffnung des historischen Seminars. Rettet die Disziplin!
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Eine Lohnabrechnung...

...wo der 13. Monatslohn noch dazukommt, sieht einfach schon viel ansprechender aus!
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zu viel

Bahnhof Bern, morgens um acht. In der einen Sekunde meinte ich noch, Kuno Lauener gesehen zu haben, den Züri West Beau, und noch während ich mir überlegte, war er's, war er's nicht, erblickte ich auf der Treppe vor mir eine Zwangsneurotikerin (in der Mitte der Treppe drehte sie sich einmal um ihre Achse und ging dann weiter).

Hui, das war mir jetzt fast ein bisschen zu viel für diese Uhrzeit...

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Podium

Hat jemand Lust, mich heute Abend an ein Podium zur Kohäsionsmilliarde zu begleiten? Beginn 17.30, Dauer: knapp zwei Stunden, Ort: Lu-Town.

Meldungen bitte bis 15.30 als Kommentar auf den Zwischenbericht oder danach per SMS an die von Letzterem persönlich.

Herzlich,
moi
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nachträglich...

...wünsche ich dem Zwischenbericht noch alles Gute zum Geburtstag!
(Der war gestern.)
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nicht wirklich überraschende News...

Die Babyshambles lassen das Baselkonzert sausen. Naja, überrascht sind wohl die wenigsten... Wär ja auch zu einfach gewesen!
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Musterbeispiel an schlechtem Service

"Asiatisches Essen, das gönnen wir uns heute mal auswärts", dachten l'amica und ich uns heute Abend - und so machten wir uns auf ins Chill's in Luzerns Neustadt. Man hatte ja schon viel Gutes über dieses Restaurant gehört und es waren ja auch regelmässig sehr, sehr leckere Düfte aus dessen Tür hervorgetreten.

Zum Chill's einige Worte: Es gehört zu den Szene-Restis in denen man in einer (zumindest durchs Schaufenster) recht schön aussehenden Ambiance für eher viel Geld eher wenig zu essen bekommt, in denen aber all die halbjungen Halbyuppies verkehren und das darum auch rentiert. Und kurz gesagt: Der Aufenthalt war eine Katastrophe. Wir ergatterten den letzten noch nicht reservierten Tisch und mussten mit ansehen, wie zwei andere Gäste verscheucht wurden. Kaum "Grüezi" sagte man uns, dafür wurden wir mehr oder weniger unfreundlich angehalten, die Jacke nicht über die Stuhllehne zu hängen. Die Bitte um ein Glas Hahnenwasser wurde mit einem empörten "Hahnenwasser?!" quittiert und ständig wuselte eine Chefin herum, die die Leute unfreundlich anherrschte "Händ Si reserviert oder was?" und diese dann erleichtert herauswarf, als dies nicht der Fall war. Super Service.

Wir bestellten also und zugeben muss ich: Das Essen ist sehr lecker. Wenn auch die Portionen für einen hungrigen Herrn wohl eher zu mager ausfallen. Aber lecker schmeckt's. Doch für gewöhnlich wird mir der georderte Apéro so serviert, dass ich dazu komme, diesen zu konsumieren, bevor das Essen gebracht wird. Nicht so im Chill's. Dort will man die Gäste offenbar so schnell loswerden, dass man den Martini nur 5 Minuten vom Green Thai Curry entfernt dem Gast vorsetzt. Stress pur. Kaum waren Essstäbchen abgelegt, rannte man auch schon wieder herbei, räumte alles ab und schien sich nicht mal dafür zu interessieren, ob die Gäste denn noch weiter zu konsumieren wünschten, einen Kaffee oder so. Nix.

Tja, das animierte uns weder zur Konsumption eines koffeinhaltigen Getränks noch zu Trinkgeld noch zu einer Wiederkehr in diese schäbige Bude.

Chill's, das war's.
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ein bissel wehklagen

Zustand, gefühlt: Ich habe eine Grippe mit Fieber, zwei Wochen lang keine gesunden Nahrungsmittel mehr zu mir genommen, die Nacht durchgesoffen und zum Morgengrauen noch zwei Joints geraucht, woraufhin ich mich dann gleich direkt, ohne Zähneputzen oder Schlaf, auf den Zug nach Bern begab...

Aber eigentlich lag ich gestern um halb 11 im Bettchen...

Was ist bloss los??
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neu! frisch!

Nach einer längeren musikalischen Durststrecke fand nun endlich wieder einmal gute Musik ihren Weg in meine Stereoanlage. Da sind zum einen The Killers, die zwar etwas pompös und pathetisch, aber doch überzeugend ihr zweites Album herausrocken. Dann The Guillemots, eine Band, deren Sound mir, auch wenn es wenig glaubhaft klingen mag, Ruhe zu geben vermag. Und nicht zuletzt Jet, die ebenfalls ein neues Album am Start haben und die, geschätzte Leserschaft, die sind einfach nur cool - das Pendeln zwischen beatlesesken Klängen und oasis'schen Anleihen, zwischen rotzigem Rock und härzigen Balladen gelingt!

Ein erfreulicher Rocktober* also, juhe!

*jaja, ich gebe es zu: der Titel ist gestohlen...
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I'm gonna shamble to Basel

Ich werfe eine Meinung über Bord. Im Mai hatte ich noch entschlossen, Pete Doherty zu boykottieren, nun aber...naja...die Verlockung, mir die Shambles doch noch mal live reinzuziehen, war einfach zu gross... 17. Oktober, Basel, Kaserne. Die Tickets sind erworben.

Die Kaserne hat übrigens beschlossen, den Kaufpreis zurückzuerstatten, wenn Pete nicht auftaucht ("das Flugzeug verpasst", wie sie es leicht euphemistisch formulieren). Wie praktisch für den vorsichtigen Zeitgenossen und natürlich würde ich wohl davon Gebrauch machen, wenn wirklich nichts läuft. Aber wenn man es sich genau überlegt, wird doch mit dieser Defizitgarantie dem Rock'n'Roll ein wichtiges Element gestohlen: seine Unberechenbarkeit. Die Musik wird keimfrei geliefert, die Tracks mit UHT bis zur Unkenntlichkeit sterilisiert. Images werden auf Hochglanz poliert und nur an Livekonzerten fliesst noch echter Schweiss, bei manchen jedenfalls. Und wenn man heutzutage zu einem Punksong in einem Club ein wenig mehr abgeht, als bloss mit dem Arsch zu wackeln, wird man sehr schnell von irgendwelchen Wannabes mit den Ellenbogen traktiert...

So sieht's aus. Das war's wohl, was von Rohr mit "meh Dräck" meinte...
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