Die vom Zwischenbericht kam soeben vom Arbeiten nach Hause und was erwartete sie da? Eine frisch gebackene Apfelwähe! Ein Hoch auf den MBW, dafür kriegt er ein Kränzchen gewunden!
Und so sieht die Wähe aus (aber nicht mehr lange, hähä...).

[ Kolumnen ]
by zwischenbericht
@ 29.09.2006 10:32 CET
Der ist heute! Das finde ich super, dass meiner Lieblingsfrucht ein Tag gewidmet wird. Wahrscheinlich wäre ich ohne die Existenz dieser wunderbaren Frucht längst an Skorbut erkrankt... Drum an dieser Stelle: Danke, Jonagold, Gala, Boskoop, Gravensteiner, danke, Granny Smith (boykottiere ich zwar, aber merci trotzdem), Maigold, Golden Delicious und so weiter. Ich grüsse an dieser Stelle auch Apfelsaft oder Apfelwähe (MBW, machst du mir mal so eine?) (Der MBW ist der beste Wähenbacker, den es gibt!).
War der Apfel zu Beginn der Menschheit noch verrufen als "verbotene Frucht" (Zitat Gott) - man beachte in diesem Zusammenhang auch den lateinischen Namen für den Apfel: Malus, was auch schlecht bedeutet -, gewann die süsse Frucht im Laufe der Jahrtausende immer mehr Ansehen. Im 13. Jahrhundert steigerte sich die Berühmtheit der Gattung Malus ins Unermessliche, als ein besonders knackiges rotes Exemplar am famosen "Apfelschuss" teilnahm. Der Rest ist Weltgeschichte. Heute wird die Paradiesfrucht gerne im Zusammenhang mit Körperteilen verwendet, der Adamsapfel und die Apfelbäckchen sind nur zwei Beispiele. In der Schweiz tut sich primär der Kanton Thurgau mit der Äpfelproduktion hervor, hier wird die Frucht allerdings etwas bodenständig "Ö-pfell" genannt. (Zur exakten Aussprache fragen Sie bitte den Thurgauer Ihres Vertrauens.)
Hoffentlich schaff ichs noch, ein paar leckere Gratis-Äpfelchen abzugreifen, wenn ich auf den Zug gehe...
Oh, das war ein Konzert! In der Schüür endlich mal wieder ein Altersdurchschnitt über 20, ein Publikum, das abging, wie ich die Luzerner noch nie abgehen gesehen habe, ein gut gelaunter Jan und, wow, die Band war ja sowas von geil! Gebracht wurde alles: von den neuen Sachen über uralten Absolute Beginner Stoff (Highlight: Füchse) im neuen Kleid bis zu funky Interpretationen der Reggae-Platte. Dazwischen der Jan, der das Publikum für Schweizer Verhältnisse ziemlich zum Abgehen brachte. Und laut wars, hui. Sogar mit Oropax hatte ich danach ein leichtes Summen im Ohr... Definitiv das beste Konzert, das ich in der Schüür jemals erlebt habe.
Aussage einer nicht näher spezifizierten Person: "In Italien gibt es viele Italiener."
Aha. Wieder was gelernt.
In wenigen Stunden seh ich Jan Delay, wenn das kein Grund für ein herzhaftes "Juhu!" ist.
Das wird geil, das weiss ich jetzt schon.
Das variantenreichste Schweizer Wort: Mutschli, Muger, Mürggu, Ahöili, Chröpfli, Aschnitt, Culo del Pane, Ahöiäli, Mutschi...
Wer hat weitere Namen für das Ende (oder den Anfang) des Brots?
Zwischen EU-Richtlinien und PC-Überlistungsversuchen erreichte mich vor ein paar Minuten dieses Mail einer treuen Leserin und Ex-Mitbewohnerin:
"Liebe die vom Zwischenbericht
da ich in der privilegierten Situation bin die vom Zwischenbericht
persönlich zu kennen, schreibe ich ihr auch gleich ein email und frage sie, was denn mit ihr los sei... hat sie genug vom bloggen? Oder hat sie mega stress? oder sorgen? gerne würde ich hören, wies der vom zwischenbericht so geht und was sie macht wenn sie nicht bloggt!"
Oh oh... Recht hat sie: Ich bin schreibfaul geworden. Das hat gute Gründe: Mein Job besteht momentan primär aus Schreibarbeiten, in meiner Freizeit schreibe ich auch, aber leider nicht für den Zwischenbericht. Dabei hätte ich durchaus die eine oder andere Geschichte im Köcher, wie zum Beispiel letzthin, als ich in Basel einen SS-Offizier... Aber davon ein andermal.
Zurzeit also nur soviel: I'll be back. Nicht gerade heute oder morgen, oder vielleicht schon, wer weiss. Aber es wird wieder was gehn.
Man liest sich!
Liebe Grüsse von der vom Zwischenbericht
Grüezi Frau Hutter
Investieren Sie doch mal ein wenig in Ihre Rechtschreibe-Skills statt in das Schreiben sinnloser parlamentarischer Vorstösse.
Es heissst nicht "Wegen dem Nachtfahrverbot" sondern "Wegen des Nachtfahrverbots". Simpel, nicht?
Vielen Dank und freundlichen Gruss
die vom Zwischenbericht
In Marly wurden Sturmgewehre aus einem WK geklaut, mein Gott. Unter anderem hält sich dort auch mein Linux-Götti auf, der sich auf ein stichelndes SMS meinerseits mit einem ironischen Anruf meldete - entmannt fühlt er sich jedoch nicht, wie er auf Anfrage bestätigte. Meine Erklärung wäre ja gewesen: Die Annabelle-Redaktion hat mit der GSoA zusammengespannt und stiehlt jetzt Guerilla-mässig einfach alle Sturmgewehre der Schweiz zusammen, um sie anschliessend medienwirksam zu vernichten (oder so). Aber nein: Linux-Götti klärte mich darüber auf, dass es ein professioneller Raub gewesen sei, mit Einbruch und allem, und es sei auch noch anderes Material weggekommen. Schade. Die Vorstellung hätte mir gefallen.
Eine andere Vorstellung jedoch, nämlich diejenige, dass diese Waffen jetzt irgendwo in ein Krisengebiet vertickt werden, die gefällt mir weniger.
Gibt es eine bessere Idee, als an einem Tag wie diesem einen Song mit der Hookline „When the sun shines and the heaven’s so blue...“ zu hören?
Halb Basel anzurempeln, während man auf den Zug sprintet, gehört eher nicht in die Kategorie der guten Ideen, wie ich heute merken musste...