Bei Dylan findet sich ja für jede Gelegenheit eine passende Zeile, so natürlich auch für die letzten vier Wochen: "I've been to London and I've been to gay Paris".
Liebe Leser, meine zweite Reise dieses Frühjahr ist schon wieder vorüber. Natürlich gab es auch in London eine Demo, als ich da war: die Müllmänner streikten. Ansonsten verlief mein Trip jedoch in geordneten Bahnen. Erinnerungswürdig: der englische Akzent, mitten in der Nacht bei HMV CDs einkaufen, beinahe ohnmächtig werden beim Betreten von Topshop an der Oxford Street, der Great Court des British Museum und wie M und ich den Metroclub rockten.
Halbwahres und Halbgares auf http://www.svp-ch.blog.de, die dazu gehörigen Gegendarstellungen auf http://www.antisvp.ch.vu
Könnte interessant werden...
Habe gerade mit der berühmt-berüchtigten und von vielen angebeteten Dame gesprochen. Und, liebe Leserschaft, das ist wirklich eine coole Frau - demnach jedenfalls, wie sie am Telefon klingt.
...findet sich auf: http://www.imdb.com/title/tt0285403/quotes
Ein Scrubs-Zitat nach dem anderen...herrlich!
Zweispuriger Kreisel, abends um sieben. Eine Velofahrerin, die richtig einspurt. Ein 70jähriger motorisierter Nidwaldner, der falsch einspurt. Was macht man da als aufgebrachte Fahrradfahrerin, wenn einem der Weg aus dem Kreisel raus abgeschnitten wird? Man klopft energisch an die Scheibe des Wagens, um dem unfähigen Lenker den Vogel zu zeigen. Und wen wundert's - trotz überzeugender Klopfkraft hört der alte Sack nichts, bewegt nicht mal den Kopf... Beängstigend, dass solche Leute noch hinters Lenkrad dürfen.
Die folgenden Kleinanzeigen habe ich nicht erfunden, sondern exakt so in meiner Zürcher Stamm-Migros angetroffen.
a)
ZU VERKAUFEN:
Kinder
(Hochstuhl)
[Ob das wohl heissen soll, dass man den Hochstuhl zum Kind gleich mitgeliefert kriegt?]
b)
ZU VERKAUFEN:
Klavier mit Moderator Nussbaum
[so ein Klavier braucht ja schon total viel Platz, aber so muss man ja noch ein eigenes Zimmer für den Herrn Nussbaum ausräumen, also das lohnt sich dann echt nicht mehr...]
Recherche für eine Gruppenreise von Zürich nach München. Flüge: alles weit über 300 Euro, wenn auch etwas schneller als die Bahn. Die SBB aber toppt alles mit ihrem Gruppentarif: mit dem GA kommst du tatsächlich für 65 Stutz nach München und zurück und ohne Abo kostet es auch nur 115 Franken. Und mit Stutz meine ich Franken, nicht etwa Euro.
Man sieht also einmal mehr: der Kluge reist im Zuge.
Mein neues Büro ist klasse: hell, ein neuer Laptop, Farblaserdrucker und um einiges näher zuhause. Bloss: Microsoft macht sich einmal mehr sehr, aber SEHR unbeliebt bei der vom Zwischenbericht. Da die Mitglieder unserer Firma ihre Mails auf mehreren Rechnern checken, ist es zwingend nötig, dass wir diese auf dem Server belassen können. Das funktionierte mit dem alten Outlook auf dem anderen Bürocompi (keine Ahnung, welche Version) auch immer tip top. Nun aber, mit Office 2003, lädt das Oulook bei jedem Senden/Empfangen alle Mails, die auf dem Server sind, nochmals runter. Kann das wahr sein? Es ist so. Internetforen kennen keine Lösung und auch der IT-Chico hat keine Ahnung. Alles, was ich gefunden habe, ist ein Tool, das alle doppelten Messages löscht. Aber das kann ja auch keine Lösung sein...
Ich habe also resigniert aufgegeben, mir einmal mehr auf die verspannten Schultern geklopft und mich zu meinem Umstiegs-Entscheid beglückwünscht. Wenigstens funktioniert im Privatleben die IT-Infrastruktur...
Die Gemeinde Göschenen im Kanton Uri hat jetzt endlich wieder einen Arzt. Mehrere Monate musste man suchen, bis man einen Mediziner fand, der die Kranken und Hypochonder der Gemeinde betreut. Ich verkneife mir an dieser Stelle jeglichen zynischen Kommentar und bringe statt dessen meine Besorgnis über das langsame Aussterben meines Heimatkantons zum Ausdruck. Wo soll das bloss hinführen? Und die Urner Regierung meint, sie könne es nach dem Beispiel Obwaldens mit der Einführung eines neuen Steuersystems richten... Ob aus diesem Grund eine Firma ihren Sitz nach Göschenen verlegen würde, ist allerdings fraglich.