gelungener Einstand
Meine erste Fussballsaison als Basel-Bewohnerin wurde ja gebührend eröffnet. Aber dass ich von vier Mal jubeln schon heiser werden würde, hätte ich also nicht gedacht.
Meine erste Fussballsaison als Basel-Bewohnerin wurde ja gebührend eröffnet. Aber dass ich von vier Mal jubeln schon heiser werden würde, hätte ich also nicht gedacht.
In Eching bei München wurde diese Woche ein aussergewöhnliches Schriftstück gefunden. Es handelt sich dabei um eine Sammlung der Lieblingsrezepte von Adolf Hitler, handgeschrieben und mit kleinen Zeichnungen versehen. Erste Analysen ergaben, dass Schrift und Zeichnungen aus der Feder Hitlers selber stammen. Es finden sich nebst traditioneller deutscher Küche auch Eigenkreationen und Abwandlungen bekannter Rezepte. Die Sammlung ist wie ein Tagebuch aufgebaut und verfügt über einen ebenfalls selbst gestalteten Einband. Der Titel des Werks: Mein Mampf.
Was sagt das über die Entwicklung des Mediums Tages-Anzeiger aus, dass sich in Davos die höchstrangigen Wirtschaftsbosse und Politikerinnen treffen, der Tagi online aber nur über People, Schwächeanfälle und Skandälchen twittert?
Kaum mit dem Praktikum begonnen, schon das nächste Vorstellungsgespräch. Für einen richtigen Job diesmal. Als Kommunikationsbeauftragte. Soll bittebittebittebittebittebittebittebittebitte klappen.
Die letzte Note traf eben bei mir ein und nun ist es definitiv: Ich habe mein Liz bestanden!
Ich finde, es ist legitim, auch noch ein fünftes Mal darauf anzustossen, und öffne hiermit eine symbolische Flasche Champagner für alle meine Leser. Prost!
Und ich bin so exhausted. Nicht mal richtig das Lämpchen füllen mochte ich.
Nun denn, jetzt gilt es noch die Resultate der schriftlichen Prüfungen abzuwarten, bevor man mir offiziell gratulieren darf. Mein Studium jedoch, das betrachte ich als vorüber.
Nur leider bin ich momentan einfach zu müde, um das richtig zu begreifen.
Bringt es eigentlich Unglück, schon anderthalb Stunden vor dem offiziellen Ende der Prüfungszeit abzugeben?
Jetzt wird es wohl endlich mal Wahl-Action in meinem Heimatkanton geben - ein Stände- und ein Regierungsrat treten zurück. (Sie tragen denselben Nachnamen - ob die Rücktrittswelle wohl etwas damit zu tun hat?) Zur Erinnerung: In unserem Kanton hatten wir bis jetzt an den nationalen Parlamentswahlen jeweils nicht viel zu wählen (nur ein Nationalratssitz und eine eiserne Zauberformel), für die Landrats-Vertretung meiner Gemeinde gibt es auch nur immer die Auswahl zwischen Pest und/oder Cholera und bisher habe ich nur mit vollem Elan für den einen oder anderen Regierungsrat stimmen können. Und jetzt werden zwei wichtige Ämter frei - die SVP wird sich in die Startlöcher werfen, denn sie ist erst in den vergangenen zwei Jahren richtig ins politische Geschäft eingestiegen. Nun wollen die wohl sowohl in den Ständerat als auch in den Regierungsrat einziehen.
Nicht dass das Grund zu überbordender Freude wäre, und auch nicht der Fakt, dass sie wohl mehr als nur einen Achtungserfolg erzielen werden. Aber in der verkrusteten politischen Landschaft des Heimatkantons kann ein bisschen Bewegung nicht schaden. Vielleicht wachen dann endlich all die langweiligen Ämtlibesetzer auf, vielleicht wissen sich die Grünen zu positionieren, vielleicht zieht die SP den Finger aus dem Fudi. Dazu kommt allenfalls noch eine wichtige Abstimmung zu meinem verkehrspolitischen Lieblingsthema. Jede Stimme zählt jetzt, auch wenn die Beinahe-Zweidrittelsmehrheit der Minarettgegner mich diesbezüglich nicht gerade fröhlich stimmt.
Bei dieser Ausgangslage wäre es doch eine Sünde, meine Schriften gerade jetzt aus dem Heimatkanton mit den tiefen Krankenkassenprämien abzuziehen und in die Stadt zu verlegen, nicht wahr?